Friedberg grüßt Benedikt XVI. musikalisch

Wie nahe kommt die Jugendkapelle heute dem Papst?

14.09.2006

"Ziemlich nah" - so Dirigent Andreas Thon - wird heute die Friedberger Jugendkapelle Papst Benedikt XVI. kommen. Denn das Kirchenoberhaupt soll auf dem Münchner Flugplatz während der Abschiedsansprachen am Ende seines Bayern-Besuchs in der Nähe der Musikertribüne Platz nehmen. Dort verabschieden die Friedberger zusammen mit zwei anderen Orchestern den "Heiligen Vater" mit bayerischen Märschen. So wird die Jugendkapelle heute etwa ab 12 Uhr auch im Fernsehen (1. und 3. Programm) zu hören und in ihrer Friedberger Tracht vielleicht auch zu sehen sein.

Gestern Abend wurde vor dem Auftritt für den bislang prominentesten Zuhörer der Jugendkapelle noch einmal im Musikpavillon geprobt. Wobei die Friedberger die meisten Stücke wie den "Larida"-Marsch oder "Weißblau" eh schon intus haben. Bereits viereinhalb Stunden, bevor es auf dem Rollfeld ernst wird, ist heute Abfahrt auf dem Volksfestplatz. Die Sicherheitskontrollen brauchen ihre Zeit.

Der Bus wird voll besetzt zu dem Flughafen-Konzert fahren. Schulen und Arbeitgeber haben laut Thon mitgespielt, und haben den Musikern für den außergewöhnlichen Auftritt frei gegeben. Wie nah die Friedberger dem Papst tatsächlich kommen werden, ist unklar. Ein Händedruck von Benedikt XVI. für die Musiker ist im Protokoll nicht vorgesehen. Dabei wäre das schon eine "einmalige Sache", meint Jugendkapellenleiter Andreas Thon. "Doch ich sehe es realistisch, ich kann es mir nicht vorstellen."

Auch Bergmair ist dabei

Friedberger Verstärkung auf dem Münchner Flughafen bekommt die städtische Jugendkapelle durch Bürgermeister Dr. Peter Bergmair und Kultur-Abteilungsleiter Frank Büschel. Sie wollen ebenfalls mit anhören, wie auch Friedberg den Papst musikalisch aus Bayern verabschiedet.

© Friedberger Allgemeine

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