Ein Ständchen für die Städtische Jugendkapelle Friedberg

Mit viel Musik feiern die Musiker der Jugendkapelle Friedberg gemeinsam mit ihrem Publikum das 50-jährige Bestehen beim Konzert in der Max-Kreitmayr-Halle. Von  Günther Jaumann

08.04.2019

Ein Ständchen für die Städtische Jugendkapelle Friedberg

Ganz im Zeichen des 50-jährigen Gründungsjubiläums der Städtischen Jugendkapelle Friedberg, stand das Frühjahrskonzert. Andreas Thon, Leiter und Dirigent der Jugendkapelle, Mitglieder und Verantwortliche sowie 2. Bürgermeister Richard Scharold mit Stadtrat, feierten mit.
Bereits im Februar feierte die Kapelle mit einem großen Festakt im Wittelsbacher Schloss ihr Gründungsjubiläum. Zur Geschichte der Musikkapelle haben die Jugendlichen eine Ausstellung erarbeitet und zeigen diese nun in der Max-Kreitmayr-Halle. Zahlreiche Höhepunkte und Präsentationen machten den Abend im vollbesetzten, wunderschön dekorierten und beleuchteten Veranstaltungssaal stimmungsvoll. Unter dem Titel „Night of the Juka“ bildeten die Nachwuchsorchester und das A-Orchester gemeinsam ein großes Orchester. Über 100 Musiker standen zusammen auf der Bühne.
Klassiker für Orchester begeistern das Publikum
Die Mitwirkung des Jugend-Chors der Stadtpfarrei St. Jakob unter der Leitung von Moritz Hopmann erwies sich als eine zusätzliche Bereicherung des Abends. Die Moderation an diesem Abend übernahm Dominik Bolleininger, langjähriges, ehemaliges Mitglied, mit wissenswerten, interessanten Beiträgen zu den einzelnen Kompositionen. Gleich anfangs forderte er das Publikum auf, sich die Hände zu reichen, zu schunkeln oder zu tanzen. Ein Ständchen in Ehren der Stadtkapelle Friedberg für ihren Nachwuchs mit Vorstand Oliver Limmer erfreute alle. Aufgeführt wurde Musik der Klassik und des Pops, beispielsweise „The Greatest Show“ nach dem atemberaubenden Titellied, Arrangment Philip Sparke, sowie das Instrumentalwerk „Bohemian Rhapsody“ von Queen, „Another Brick in The Wall“ von Pink Floyd. oder der Marsch „Pomp & Circumstance“ von Edward Elgar. Freundlich empfangen wurde als Gast Thiemo Kraas, angereist extra aus Münster, der für das Jubiläum zwei beeindruckende, rockige Musikstücke schrieb mit: „Straight Fit“ und „Mini-Rock‘N‘Roller-Skates“. für Begeisterung sorgten auch die Musiker Ersin Erkan (E-Bass), Noah Kurowski (E-Gitarre) und Sabina Weich (E-Piano).
Ehrungen für die Musiker
Zu den nicht wenigen Höhepunkten des Abends gehörten auch Ehrungen für aktive Mitgliedschaft in der Jugendkapelle, die dazugehörigen Urkunden übergaben feierlich Hans Rabl, Andreas Thon und Richard Scharold. Zehn Jahre dabei sind Tobias Dempfle (Horn), Anja Losinger (Sax), Martin Ranzinger (Tuba), Viktoria Sowa (Klarinette). 15 Jahre Mitglied bei der Juka sind Verena Thon (Horn). Außerdem wurden für die bestandene Bläserprüfung geehrt und ausgezeichnet. D1: Katja Naßl, Lena Schmalfuß. D2: Anna Heinrich, Laura Heinrich, Simone Limmer, Maria Schmalfuß, Matthias Steinhard, David Viita.
Nach der Pause, zauberte die Musik des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo mit „Meridian“ eine besondere Atmosphäre in den Saal. Volker Kirsch, ehemaliges Mitglied der Juka, dirigierte einige Werke, wie „Halleluja“ und „Music“. Auch waren Melodien aus der Oper „Carmen“ wie „Matador Fantasy from Carmen“ von Georg Bizet zu hören. Mit der Rockballade der erfolgreichen Band Metallica „Nothing Else Matters“ („Nichts anderes zählt“), Gesang Sebastian Thon, endete das Jubiläumskonzert mit lang anhaltendem Applaus. Etliche Zugaben, wo nochmals Sebastian Thon als hervorragender Sänger begeisterte, schenkte die Juka ihrem Publikum zum Abschluss des Abends.

Günther Jaumann, © Friedberger Allgemeine

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