Bei jungen Musikern stimmt die Chemie

Franzosen kehren wieder nach Bressuire heim

22.04.2005

"Die sind gut drauf", sagt der Friedberger Jugendkapellen-Leiter Andreas Thon über die Musikschüler aus der Partnerstadt Bressuire. So improvisierten die Franzosen bei der gemeinsamen Party im Musikpavillon. Auch wenn bei den Gästen überwiegend die nächste jüngere Generation nachgerückt ist, hat die gute Verbindung zwischen den Kapellen weiter Bestand. "Die Chemie stimmt", sagte Thon, ehe die Franzosen gestern Abend nach sechs Tagen in Friedberg und zwei Konzerten wieder abreisten.

Zuvor hatte Bürgermeister Dr. Peter Bergmair die 58 Gäste mit Dirigentin Valerie Poupard im Rathaus empfangen. Ein wenig wunderten sich die Franzosen, dass sich das Büro des Stadtoberhaupts nicht im eigentlichen Rathaus befindet. Beifall bekam Bergmair dafür, dass er sich als Verantwortlichen für das gestern endlich gute Wetter bezeichnete.

Einsatz kam zu spät

"Zu spät", meinte eine Französin. So bekam auch Gabriel Liégeois, der Vertreter des französischen Partnerschaftskomitees, von der Präsidentin des Friedberger Komitees, Helen Oberndorfer, einen Regenschirm überreicht - verbunden mit der Hoffnung, dass er den Schirm beim nächsten Friedberg-Aufenthalt nicht so häufig brauchen wird.

Auf französischer Seite bedankten sich der zwölfjährige Jérémy Favrelière und der Leiter der Musikschulfreunde Michel Morisset mit einer Flasche Bordeaux beim Bürgermeister. Morisset musste erst einmal nachzählen, wie oft er schon in Friedberg war - mit der Musikschule, beim Altstadtfest und Friedberger Advent. Er kam auf sieben Mal, und es war sicher nicht sein letzter Besuch in Friedberg.

© Friedberger Allgemeine

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