Muttertagsmatinee in Friedberg

Statt Blumen flotte Musik

13.05.2014

Schulblasorchester und Jugendkapelle spielen in der Stadthalle. Gut 300 Mamas und Papas füllten die Stadthalle, als das Blasorchester der Konradin Realschule und das B-Orchester der Städtischen Jugendkapelle zur Muttertagsmatinee spielten.

Muttertagsmatinee in Friedberg

Friedberg. Breit gespannt war der Bogen bei der Muttertagsmatinee in der gut besuchten Stadthalle, den das Schulblasorchester der Konradin-Realschule unter der Leitung von Heike Schamberger und das B-Orchester der Städtischen Jugendkapelle unter Leitung von Andreas Thon bei dieser Gelegenheit boten. Er reichte von Adaptionen der Pophits bis hin zu den ganz offenkundig sehr geliebten Marsch- und Polkaweisen. Nach einem Glas Sekt konnten sich die Gäste vom musikalischen Können des Nachwuchses schnell überzeugen.
Eröffnet wurde das von Leah Peschke und Lucia Weigl auf ansprechende locker-unkonventionelle Weise moderierte Konzert von der Jugendkapelle, die mit dem Marsch „Im Jugendlager“ richtig in die Vollen ging. Für das Schulorchester moderierte Heike Schamberger und die Realschüler spielten Jump Start. Im Wechsel spielten das B-Orchester und das Schulorchester, so wurde das zweite Muttertagskonzert der beiden Orchester zum vollen Erfolg.
So wie die beiden Orchester wechselten auch die Musikrichtungen. Mal Schwungvoll, dann wieder ruhige Stücke, und solche, in denen Solisten glänzten. Allen voran aus dem B-Orchester Felix Wagner mit der Posaune in T-Bone Tricks. Oder vom Schulorchester Vinzenz Wiedenmann mit einem Trompetensolo und Fabian Großmann glänzte mit seiner Posaune. Jasmin Gust und Leah Peschke spielten mit dem B-Orchester Mallet Maniacs auf Glockenspiel und Xylophon. Verdienter Applaus für alle Solisten.
Bei Stücken wie „Drama for your mama“ (Victor Lopez) „Brass in the Basement“ (Larry Neeck) und Adeles „Rolling in the deep“ brachten die Nachwuchsmusiker der Konradin Realschule die Bearbeitungen angesagter Songs bei dem Konzert zu Gehör. Auch im B-Orchester bestätigte sich das Talent der jungen Musiker: The best of Queen oder Rock around the clock sind gern gehörte Klassiker.
Zum vernehmlichen Wohlgefallen des Publikums folgte das Zusammenspiel beider Orchester. Beschwingt und leichtfüßig gaben sich die Stern- und Amboss-Polka. Das Publikum applaudierte lange, der Beifall war verdient.

manuela rieger, © Friedberger Allgemeine

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