Konzertreise ein großer Erfolg

Sind am Mittwoch (30.10.) um 19.30 Uhr wohlbehalten aus Frankreich zurück gekehrt. Es war super! Bericht von Tabea Weich siehe unten. Erste Fotos siehe Fotoalbum.

30.10.2013

Konzertreise ein großer Erfolg

Konzertreise nach Bressuire
25.10.2013 – 30.10.2013
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Friedberg und Bressuire fuhr das A-Orchester dieses Jahr nach Frankreich.
Am 25. Oktober trafen wir uns um 17:30 Uhr am Pavillion, um unsere Instrumente und unsere Koffer in den Bus zu verladen. Nachdem wir alles verpackt hatten, schaukelte alsbald ein vergnügter Bus mit 44 Musikern und 4 Betreuern an Bord vom Volksfestplatz in Friedberg.

Tags darauf um 00:10 Uhr überschritten wir die Landesgrenze und fuhren nach Frankreich hinein. Die meisten von uns versuchten tapfer, eine Mütze voll Schlaf zu bekommen, was sich bei der guten Stimmung und dem Trubel etwas schwierig gestaltete.
Trotzdem kamen wir recht wohlbehalten um 10:30 Uhr am neuen Theater in Bressuire an. Dort warteten schon unsere Gastfamilien auf uns. Also nur noch schnell gemeinsam den Bus ausräumen und dann – nach Bekanntmachung mit der jeweiligen Gastfamilie – trennten sich die Wege. Zuerst gab es in den Gastfamilien Mittagessen und danach wurde meist etwas besichtigt. (Meine Schwester und ich waren zum Beispiel beim „Marché des Saveurs“ und beim „Place de jumelagé“, der Bilder von sämtlichen Partnerstädten von Bressuire zeigt.) Ein Ort, der von vielen aufgesucht wurde, war das schöne Schloss von Bressuire mit seiner schönen Aussicht und dem kleinen Kräutergarten.
Auch die Innenstadt von Bressuire zeigte sich von seiner schönen Seite. Das Wetter, das eigentlich schlecht hätte sein sollen, war sehr sonnig und angenehm warm.
Um 17:00 Uhr trafen wir uns dann, um nochmals unsere Stücke anzuspielen und um uns mit der Akustik im Theater bekannt zu machen. Nachdem alles so weit ins Gedächtnis zurückgerufen war, hieß es noch schnell Abendessen in den Gastfamilien, Uniform anziehen und dann rein ins Vergnügen.
Da die Franzosen ja später essen als wir hier in Deutschland, war der Beginn des Konzerts auf 20:30 Uhr festgelegt. Bis es dann endlich losging waren allerdings schon 15 Minuten vergangen. Zuende war das Konzert erst um 23:45 Uhr, für uns müde Musiker sehr spät. Aber die Zuhörer wollten immer mehr Zugaben. Danach ging es heim mit den Gastfamilien um Schlaf nachholen.
Am nächsten Tag regnete es schon in der Früh sehr stark. Die Musiker mit den größeren Instrumenten (z. B. Schlagzeug und Tuba), mussten ihre Instrumente für die Messe erst mal holen und dabei von einem „Unterstellplatz“ gegenüber vom Rathaus zur Kirche laufen. Es war zwar nicht weit, aber bei dem Regenguss wurde man schon recht nass. In der Kirche spielten wir dann unsere Stücke für die Messe an und um 10:30 Uhr begann sie dann. Die Kirche während des Gottesdienstes zu bewundern war nicht zeitfüllend genug, sodass manche von uns ein bisschen vor sich hindösten. Etwa zwei ein viertel Stunden später war die Messe zu Ende und wir packten zusammen, um die Instrumente in den Bus verladen zu können. Während der Messe schien die Sonne durch die Fenster und erleuchtete die beeindruckenden, bunten Fensterbilder.
Aber natürlich, wie kann es auch anders sein: Als wir hinauskamen, fing es wieder zu regen an!
Nachdem denn aber alle Instrumente im Bus untergebracht waren, ging es auf ins Rathaus. Dort erfolgte noch die Geschenkübergabe. (Für den Pavillion gab es auch ein Bild, das zeigt das Schloss von Bressuire am Tag und direkt daneben den Ort selbst bei Nacht.) Als auch dieser offizielle Teil überstanden war gab es ein gemeinsames Mittagessen, bei dem es wieder viel Spaß und Gelächter gab.
Im Anschluss fuhr der größte Teil der Musiker noch gemeinsam in das Schwimmbad von Bressuire, wo wir einen schönen Nachmittag verbrachten.
Als das Schwimmbad dann schloss, trennten sich die Wege nochmals: Die über 18-jährigen gingen noch gemeinsam weg während eine kleine Gruppe von unter 18-jährigen noch gemeinsam mit den Gasteltern die Bowling-Halle von Bressuire mit einem Besuch beehrte.
Am Montag in der Früh hieß es noch fertig packen, frühstücken und dann auf zum Bus. Eine halbe Stunde vor der Abfahrt war wieder Treff und geplant war eine Abfahrt um 8:00 Uhr, bis wir dann nach Paris starten konnten verging allerdings noch eine Viertelstunde mit Abschied nehmen.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei den Gastfamilien bedanken, die uns so freundlich aufgenommen haben und dafür gesorgt haben, dass es uns gut ging!
Auf der Fahrt nach Paris war im Bus eine fast ein bisschen übermütige Party-Stimmung – gemischt mit einer Portion Aufregung – die selbst die Traurigsten und Missgelauntesten aufrüttelte. Um 15:00 Uhr hielt der Bus dann direkt vor dem Hotel Sibour. Weil die Straße sehr eng war und die Autos fast nicht vorbeifahren konnten hieß es für alle, gemeinsam in Rekordzeit auszuladen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir in Gruppen Paris besichtigen. Ein Großteil der JuKa-Mitglieder ging ins Kaufhaus „La Fayette“ und teilte sich dort dann auf: während die einen Shoppen gingen, besuchten die anderen die Dachterrasse und genossen dort einen schönen Ausblick über Paris. Eine weitere Gruppe besuchte die schöne Basilika „Sacré Coeur“.
Die Zeit verging sehr schnell und bald mussten wir uns unten in der Hotel-Halle sammeln, um gemeinsam ins Restaurant zum Essen zu gehen. Auch während des Essens herrschte eine fidele Stimmung. Nachdem auch dieser Punkt erledigt war, teilten wir uns wieder in Gruppen, um Paris zu erkunden. Die Gruppe in der auch zwei der Betreuer mitgingen marschierte zum hellbeleuchteten „Sacré Coeur“ und bummelte dann durch das dortige Künstler-Viertel, die andere Gruppe ging hinunter zur Seine und zum beleuchteten Louvre. Schön war’s.
Am nächsten Morgen um 10:00 Uhr war dann die Stadtrundfahrt. Wir fuhren mit unserem Bus durch Paris und besichtigten so die größten Sehenswürdigkeiten in Paris, wie z. B. den Eiffelturm, den Triumphbogen oder die Kathedrale „Notre-Dame“. Nach Beendigung der Stadtrundfahrt gingen wir in Gruppen um ein bisschen spazieren zu gehen, bis uns der Bus dann zur Bootsfahrt abholte.
Die Bootsfahrt auf der Seine begann um 16:00 Uhr und dauerte ca. 1 ¼ Stunden. Es wurde immer auf einigen Sprachen gesagt, an welcher Sehenswürdigkeit wir gerade vorbei fuhren. Noch war es trocken, aber der Himmel hatte sich schon bewölkt und es wehte ein kalter Wind. Kurz vor dem Ende der Fahrt fing es dann richtig fest das Regnen an, aber ziemlich bald kamen dann auch einige Sonnenstrahlen wieder hervor und so bot sich uns ein tolles Bild eines Regenbogens, direkt über dem Eiffelturm!
Am Abend gab es wieder ein gemeinsames Essen und dann teilten wir uns wieder in Gruppen auf, die einen gingen über die Champs-Élysee, einige zum Triumphbogen, den sie auch bestiegen – und wieder andere machten nochmals eine kleine Besichtigungstour, die Notre-Dame, den Louvre und das Pariser Hardrock Café umfasste. Auf dem Weg zum Louvre kam man über eine Brücke, die mit lauter Schlössern behängt war, auf denen sich Paare verewigt hatten und nach dem Aufhängen ihrer Schlösser den Schlüssel in die Seine geworfen hatten.
Am 30. Oktober hieß es recht früh aufstehen, frühstücken und Bus beladen. Um 9:00 Uhr ging es dann auf nach Hause. Die meisten von uns waren recht müde und so wurde im Bus überwiegend Schlaf nachgeholt.
Gegen 14:00 Uhr passierten wir die Grenze und befanden uns wieder in Deutschland. Allerdings dauerte es dann doch noch bis ungefähr 19:30 Uhr, bis wir dann wieder am Volksfestplatz waren. Dort angekommen luden wir alle gemeinsam aus und fuhren dann nach Hause.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an unsere Betreuer (Frau Schwarz, Frau Zangl, Frau Thon, Herr Thon), die auch mitgeholfen haben, uns eine schöne Konzertreise zu ermöglichen.

(Bericht von Tabea Weich)

a.thon, © Jugendkapelle Friedberg

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